03. Februar 2010
Tag der offenen Tür im Venenzentrum
Informationen und Messungen zur Früherkennung von Venenleiden



Therapie

Unsere Schwerpunkte:
Operationen und Katheterinterventionen (Stenting) an den Halsschlagadern. Durchblutungsstörungen an den hirnversorgenden Arterien sind eine der häufigsten Todesursachen und die häufigste Ursache für dauerhafte Pflege­be­dürftig­keit. Die Rekonstruktion der Halsgefäße kann bei einer geringen operativen Belastung und sehr geringem operativem Risiko einem Schlag­an­fall wirkungsvoll vorbeugen. Siehe auch: Komplikationsrate

Operationen an der Bauchschlagader bei Aneurysmen (Aussackungen) oder bei Verschlüssen: Bei einem Großteil der Operationen werden sogenannte Aortenstents eingesetzt. Dabei handelt es sich um ein minimal - invasives Verfahren, das ohne die sonst erforderliche Öffnung der Bauch­höhle auskommt. Für diese speziellen Eingriffe steht eine "Angio-Suite" zur Verfügung, die gemeinsam mit der Radiologischen Klinik betrieben wird. Bei der Angio-Suite handelt es sich um die Kombination eines OP-Saales mit einer hochmodernen Röntgeneinrichtung.

Behandlung von Durchblutungsstörungen: Sämtliche konservativen oder operativen Behandlungsverfahren kommen zur Anwendung. Neben den operativen Methoden (Ausschälplastik, crurale Bypässe) werden moderne minimalinvasive Techniken wie die Ballonkathederaufdehnung (PTA) oder Einbringen von Gefäßstützen (Stent) in großer Zahl angewandt.

Behandlung des Krampfaderleidens und der Beinvenenthrombosen:
Hierzu wurde eine interdisziplinäre Einrichtung etabliert, die gemeinsam mit der Dermatologischen Klinik betrieben wird. Im Venenzentrum werden sämt­liche Therapieoptionen zur Behandlung von Venenerkrankungen vor­ge­halten. Im Jahr 2008 wurden dort über 1000 Venenoperationen vorgenommen

Behandlung von Folgeerkrankungen der Zuckerkrankheit: Das sogenannte "Diabetische Fußsyndrom" geht häufig mit Durchblutungsstörungen einher. Durch den Einsatz nicht - operativer Verfahren wie Katheterdilatation oder Stenting können Durchblutungsstörungen beseitigt werden. Bei lang­streckigen Verschlüssen werden in großer Zahl Bypassoperationen vorgenommen.