Klinik für Gefäßchirurgie

RUB - Ruhr Universität Bochum

Kurzinfo

Klinikdirektor
Prof. Dr. med. Achim Mumme
Gudrunstr. 56
44791 Bochum
Email: a.mumme@klinikum-bochum.de


Sekretariat
Martina Helmer
Telefon: 0234 / 509 - 2270
Telefax: 0234 / 509 - 2272

Reguläre Sprechstunde
Montag bis Donnerstag
8.30 bis 16.00 Uhr
Freitag 8.30 bis 14.00 Uhr

 

Privatsprechstunde

Montag und Donnerstag

14.00 bis 16.00 Uhr

 

Shuntsprechstunde

Dienstag 13.00 bis 16.00 Uhr



Notfälle 24 Stunden über die zentrale Patientenaufnahme

 

Therapie

Therapie

Unsere Schwerpunkte

Operationen und Katheterinterventionen (Stenting) an den Halsschlagadern:
Durchblutungsstörungen an den hirnversorgenden Arterien sind eine der häufigsten Todesursachen und die häufigste Ursache für dauerhafte Pflege­be­dürftig­keit. Die operative Rekonstruktion der Halsgefäße kann bei einer geringen operativen Belastung und sehr geringem operativem Risiko einem Schlag­an­fall wirkungsvoll vorbeugen. Dank einer hohen Zahl auch komplizierter Halsschlagaderoperationen haben wir besonders viel Erfahrung auf diesem Gebiet und eine besonders niedrige Komplikationsrate im Landes und Bundesvergleich.

In besonderen Fällen (z.B. die seltene erneute Verengung der Halsschlagader nach einer Operation) kann auch eine Katheterbehandlung (PTA) der Engstelle die geeignete Therapie darstellen, die wir dann in Zusammenarbeit mit der radiologischen Klinik durchführen.


Operationen an der Bauchschlagader bei Aneurysmen (Aussackungen) oder bei Verschlüssen:
Bei einem Großteil der Operationen werden sogenannte Aortenstents eingesetzt. Dabei handelt es sich um ein minimal - invasives Verfahren, das ohne die sonst erforderliche Öffnung der Bauch­höhle auskommt. Für diese speziellen Eingriffe steht eine "Angio-Suite" zur Verfügung, die gemeinsam mit der Radiologischen Klinik betrieben wird. Bei der Angio-Suite handelt es sich um die Kombination eines OP-Saales mit einer hochmodernen Röntgeneinrichtung.

Sollte für Sie eine offene Operation geplant sein, kann diese ggf. nach dem modernen und sehr schonendem "Fast Track" Prinzip erfolgen.

Behandlung von Durchblutungsstörungen:
Sämtliche konservativen oder operativen Behandlungsverfahren kommen zur Anwendung. Neben den operativen Methoden wie Ausschälplastik, Bypässe im Bereich des Unterschenkels (sog. crurale Bypässe) und Bypässe bis auf kleine Fußschlagadern (sog. pedale Bypässe) werden moderne minimalinvasive Techniken wie die Ballonkathederaufdehnung (PTA) oder Einbringen von Gefäßstützen (Stent) in großer Zahl angewandt.

Behandlung des Krampfaderleidens und der Beinvenenthrombosen:
Hierzu wurde eine interdisziplinäre Einrichtung etabliert, die gemeinsam mit der Dermatologischen Klinik betrieben wird. Im Venenzentrum werden sämt­liche Therapieoptionen zur Behandlung von Venenerkrankungen vor­ge­halten. Im Jahr 2008 wurden dort über 1000 Venenoperationen vorgenommen. 

Neben einfachen und wiederkehrenden Krampfadern behandeln wir sog. Beckenkrampfadern (pelvine Insuffizienz)

Akute Beinvenenthrombosen werden ebenfalls behandelt und ältere Verschlüsse der Beckenvenen werden wieder eröffnet. 

Behandlung von Folgeerkrankungen der Zuckerkrankheit:
Das sogenannte "Diabetische Fußsyndrom" geht häufig mit Durchblutungsstörungen einher. Durch den Einsatz nicht - operativer Verfahren wie Katheterdilatation oder Stenting können Durchblutungsstörungen beseitigt werden. Bei lang­streckigen Verschlüssen werden in großer Zahl Bypassoperationen vorgenommen.

Gefäßzugänge:

Neben dauerhaften Zugängen für eine Chemotherapie oder dauerhafte Medikamententherapie (sog. Ports) schaffen wir Zugänge für die Dialysetherapie und behandeln sämtliche Komplikationen dieser Zugänge. Dabei legen wir besonderen Wert darauf, diese aus körpereigenen Gefäßen herzustellen.

 

Herzschrittmacher / Defibrillatoren:

In Zusammenarbeit mit der kardiologischen Klinik werden in hoher Zahl Herzschrittmacher und sog. Defibrillatoren eingesetzt.