Klinik für Gefäßchirurgie

RUB - Ruhr Universität Bochum

Kurzinfo

Klinikdirektor
Prof. Dr. med. Achim Mumme
Gudrunstr. 56
44791 Bochum
Email: a.mumme@klinikum-bochum.de


Sekretariat
Martina Helmer
Telefon: 0234 / 509 - 2270
Telefax: 0234 / 509 - 2272

Reguläre Sprechstunde
Montag bis Donnerstag
8.30 bis 16.00 Uhr
Freitag 8.30 bis 14.00 Uhr

 

Privatsprechstunde

Montag und Donnerstag

14.00 bis 16.00 Uhr

 

Shuntsprechstunde

Dienstag 13.00 bis 16.00 Uhr



Notfälle 24 Stunden über die zentrale Patientenaufnahme

 

Therapie > Gefäßzugänge

Gefäßzugänge

Portsystem:

In unserer Klinik werden täglich mehrere Gefäßzugänge (Port) zur Chemotherapie oder Ernährung über eine Infusion Eingebracht. Dieses Portsystem besteht aus einer Kammer aus Kunststoff, die auf der Oberseite eine weiche Membran hat und einen dünnen Schlauch, der an die Kammer angeschlossen wird. Über einen kurzstreckigen Schnitt in lokaler Betäubung kurz unterhalb des Schlüsselbeines wird dieser Schlauch in eine dünne Schultervene eingeführt. Das andere Ende wird an die Kammer angeschlossen, die ebenfalls unter der Haut eingepflanzt wird. Das Portsystem ist dann einsatzbereit. Wenn man eine Infusion bekommen muss, wird dann mit einer speziellen Nadel durch die Haut und durch die weiche Membran in die Portkamer gestochen. Dies klappt problemlos. Die schmerzhafte Suche nach einer geeigneten Vene am Arm entfällt.

 

Vorbereitung:

 

Bei einer Vorstellung in unserer Gefäßchirurgischen Ambulanz werden Sie über den Eingriff und die mögliche (seltene) Komplikationen wie Nachblutung und Wundinfekt Aufgeklärt. Zusätzlich wird mittels Ultraschall untersucht, welche Venen dafür in Frage kommen.

 

Ablauf:

 

In der Regel wird dieser Eingriff ambulant durchgeführt. Bitte rufen Sie am nach 16:00 Uhr am Vortag auf unsere Station an (0234 / 509 - 2020) an, um die Uhrzeit der Operation zu erfragen.  Wenn Sie bei der Operation ein leichtes Schlafmittel haben wollen, müssen Sie nüchtern sein, ansonsten dürfen Sie ganz normal frühstücken.

Zugang für die Dialysetherapie:

In unserer Klinik werden täglich künstliche Zugänge für die Dialysetherapie geschaffen. Dieser Zugang ist meist als Akutlösung gedacht, wenn eine Dialysetherapie sofort eingeleitet werden muss und noch kein Shuntzugang vorhanden ist oder zur kurzfristigen Überbrückung, wenn ein Shuntzugang ein Problem aufweist. Dieser Katheter wird über einen kurzstreckigen Schnitt in lokaler Betäubung an der unteren seitlichen Halsseite (soweit möglich auf der rechten Seite) in die tiefe Halsvene eingeführt. Das Ende des Schlauches wird dann in einem Bogen unter der Haut kurz unterhalb des Schlüsselbeines geführt, wo er dann durch die Haut nach außen durchgezogen wird. So kann ein solcher Katheter unauffällig unter der Kleidung geführt werden. Störende Fremdkörper am Hals sind so nicht mehr sichtbar.

 

Vorbereitung:

 

Bei einer Vorstellung in unserer Gefäßchirurgischen Ambulanz werden Sie über den Eingriff und die mögliche (seltene) Komplikationen wie Nachblutung und Wundinfekt Aufgeklärt. Zusätzlich wird mittels Ultraschall untersucht, welche Vene dafür in Frage kommen.

 

Ablauf:

 

In der Regel wird dieser Eingriff stationär durchgeführt, man kann am Tag nach der Operation die Klinik wieder verlassen. Bitte rufen Sie am nach 16:00 Uhr am Vortag auf unsere Station an (0234 / 509 - 2020) an, um die Uhrzeit der Operation zu erfragen.  Wenn Sie bei der Operation ein leichtes Schlafmittel haben wollen, müssen Sie nüchtern sein, ansonsten dürfen Sie ganz normal frühstücken.